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Geierhaupt (2418m) (Totale)

Ausgangspunkt: Parkplatz Ingeringsee, bei Straßensperre entprechend weiter draußen.
Zeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: 1200m
Mühen und Schwierigkeiten: Je nach Aufstiegsvariante entweder vertrackt oder total offensichtlich. Die Schitechnischen Schwierigkeiten an der Westflanke bewegen sich im II. Grad. Die Einfahrt in die Ostrinne ist III-IV.

Das Geierhaupt bietet mit seinem schönen westseitigen(Donnerofen) und der steilen Ostrinne (Hölltal) einige der besten Abfahrten der Niederen Tauern. Für das Abfahrtsvergnügen muss man allerdigs auch einigen Schweiß opfern: Alle möglichen Anstiege sind entweder sehr lang (Westen), steil (Saurücken) oder vertrackt (Hölltal, Grieskogel).

In der Hitliste der unsinnigsten Anstiegsvorschläge führt momentan der Auferbauer-Führer "Schitourenparadies Steiermark", der einen Aufstieg in der Rinne direkt nach dem Jagdhaus "Hofalm" zum Saurücken vorschlägt. Dicht gefolgt allerdings von Kurt Schall mit seiner suizidalen Aufforderung doch gefälligst über die Ostrinne aufzusteigen. Das mag zwar im Frühling opprtun sein, aber der einzige halbwegs sichere und einfach zu findende Anstieg ist der über die Westflanke und den "Donnerofen".

Vom Ingeringsee steigt man rechterhand die Fortstraße immer taleinwärts an, kommt am Jagdhaus "Hofalm" vorbei ... dann an einer Rehfütterung ... bis man auf Höhe der Hinteralmhütte rechts in den Wald abzweigen kann. Bis hierher, das will ich nicht verschweigen, kann man ohne weiteres 1 1/2 Stunden unterwegs sein.

Man überquert den Bach der vom Donnerofen herunterkommt, windet sich mit etwas Geschick über den dichten Latschengürtel und sieht bereits den weiteren Aufsteigsweg vorgezeichnet: Vom Gipfel des Geierhaupt ziehen zwei Rinnen herunter, von denen man meistens die rechte für Aufstieg (und Abfahrt) verwendet. Kurz unter dem Gipfel erreicht man den Südgrat trippelt noch ein paar Meter am meistens abgeblasenen Rücken in die Höhe und lässt die Schi ein paar Meter unterhalb des Gipfels zurück. Gehzeit bis hierher 3-4 Stunden.

Mit etwas Glück können Sie nun, wenn sie ihren Blick in das Hölltal werfen, jenen unglücklichen Besitzern das Schall-Führers dabei zusehen, wie sie im harschigen, 40° steilen Gelände ihre Spitzkehren improvisieren, während sie am Gipfel genüßlich ihren Jagatee schlürfen.

Wenn der Tag noch jung und der Schnee hinunter ins Hölltal schön aufgefirnt ist, dann empfehle ich die Erweiterung der Tour um eine kleine Runde: Hinunter ins Hölltal, Aufstieg auf den Weißsattel und mit den Schiern am Rücken über den Grieskogel wieder zurück aufs Geierhaupt um den Westhang an späteren Nachmittag genießen zu können.

Der Pferdefuß: Kräftiger Stockeinsatz ist gefragt, wenn man die Fortststraße wieder erricht hat und zum Auto "hinaustauchen" muss.

Fotos folgen.

 
SO geht's von Westen aufs Geierhaupt (© Ulf Edlinger) - klicken zum Vergrößern
 

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