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Pletzen, Nordostgrat

Ausgangspunkt: Parkplatz Ingeringsee
Zeit: 5-6 Stunden
Höhenmeter: 1200m
Mühen und Schwierigkeiten: Zuerst flach, dann extrem steil, grasig und schrofig auf den ersten Gratgipfel. Von dort anregende, leichte Kletterei. Eine Stelle II. Bei Abbruch der Tour kann vom Grat nach rechts ins Tiertal abgestiegen werden (Beschwerlich, Abbrüche!).

Vorweg gleich einmal zur Auflösung unseres Quiz auf der Übersichtsseite: Stickstoff deshalb, weil man beim Versuch den ersten Grataufschwung zu entern vermutlich eine gewisse Sauerstoffschuld eingehen wird müssen. Außer natürlich man/frau ist gut trainiert, was wir aber nicht hoffen wollen. (Sollte sich Ihnen die Subtilität des Wortspiels NO-Grat -> NO²-Grat noch immer nicht erschließen, dann müssen wir Sie leider bitten von dieser Tour Abstand zu nehmen.)

Diese Tour wird selten gemacht, obwohl sie wahrlich viel zu bieten hat: Viel Schweiß und Adrenalin, grandiose Ausblicke und eine einzigartige Flora und Fauna. Der Abstieg über das Hirschfeld direkt zum Ausgangspunkt bietet wohl die schönsten Impressionen des Ingeringsees.

Der Grund für die Einsamkeit dieser Tour liegt wohl in erster Linie im unwegsamen Gelände und der schwierigen Orientierung beim Aufstieg zu P 2012 der ÖK. Hat man sich jedoch erst einmal über steiles Gras und Schrofen hinaufgekämpft, führt ein aussichtsreicher, mäßig ansteigender Grat direkt zum Pletzen Hauptgipfel. Bis auf eine Stelle (II) kann man alle Schwierigkeiten rechterhand umgehen, was einen aber um die Genüsse entspannter Blockkletterei bringt. Ab ca. 2150m weitet sich der Nordostgrat zu einem Rücken und der Gipfel ist bald erreicht.

Sie befinden sich nun im Herzen der Gaaler Berge, auf 2345 Metern. Wenn man vom Gipfel nach Osten blickt, hat man den weiteren Abstiegsweg vor sich: Zuerst über den flachen Höhenrücken des Hirschfelds und dann dessen Ostgrat, der in das Bärental hinunterführt. Die Schwierigkeit besteht darin, die richtige Abzweigung zum richtigen Grat zu finden, sonst findet man sich ziemlich schnell in unwegsamem Gelände. Generell sollte man immer am Grat bleiben bis man in der Kampfwaldzone über Steigspuren rechts ins Bärental queren kann. Von dort links des Baches über Steigspuren direkt zum Ingeringsee.
   
 

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